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Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis
oder zu deutsch
Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem
Der Templerorden war bei seiner Gründung im Jahr 1118 der erste geistliche Ritterorden. Er verband den Stand der Adligen (des Rittertums mit dem Stand des Klerikalen (der Kirche) miteinander. Zur Zeit der Ordensgründung war Jerusalem das wichtigste Ziel der abendländischen Pilger. Allerdings war der Weg dorthin voller Gefahren durch Wegelagerer oder den örtlichen Stammesverbänden. Der Templerorden setzte sich zum Ziel, diese Pilger vor den Gefahren zu schützen und die Mitglieder legten neben den normalen Mönchsgelübden (Armut, Keuschheit, Gehorsam) zusätzlich den Schwur ab diesen Schutz zu gewähren. Der Hinweis im Namen des Ordens auf den Tempel Salomons rührt im übrigen daher, dass Balduin II. (König von Jerusalem) dem Orden einen Teil seines Palastes im Jahre 1119 als Ordenshaus überliess, welcher auf den Ruinen des Salomonischen Tempels gebaut wurde.
Erst am 29. März 1139 erfolgte die endgültige Bestätigung des Ordens durch Papst Innozenz II. durch die Bulle Omne Datum Optimum. Mit dieser Regelung wurde der Orden dem Papst direkt unterstellt, welches ihm in den folgenden Jahrzehnten auf der einen Seite eine große Machtbasis brachte, aber auf der anderen Seite schlussendlich auch zum Sturz des Ordens führte.
wird fortgesetzt... |