Niederlassungen

Liste der Templersitze (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Belgien

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Belgien

Bierset

Templerhaus mit umliegenden Ländereien. Offenbar gab es auch einen Friedhof. Heute befindet sich dort, wo der Turm der Komturei stand ein Kreisverkehr. Der Turm und weitere Baureste wurden erst in den 90er Jahren durch die Gemeinde endgültig beseitigt. Die Grabsteine befinden sich heute im Museum in Curtius in Liege.

Dokumente belegen eine Schenkung 1289 an eine bereits existierende Niederlassung des Ordens durch Baudoin de Bierset. Allerdings erwähnt Gerard de Villiers in einem Schreiben an Messire Baudart bereits 1265 eine Komturei in der gleichen Gegend, jedoch unter der Ortsbezeichnung Hesbaye.

Projekt Beausant

Belgien

Gent

Gerüchteweise ab 1128 ein Templerhaus in Gent in der Stadtmitte.

Wird am Rande in den Dokumenten zu Ypern erwähnt, war aber älter als Ypern.

Projekt Beausant

Belgien

Haneffe

Reste einer großen ländlichen Komturei mit Scheune und vor allem auch umliegendem Forstbetrieb. Die Scheune (Wirtschaftsgebäude) ist weitgehend erhalten, wurde allerdings vielfach umgebaut. Derzeit und noch bis etwa 2016 sind Restaurierungsarbeiten und weitere Ausgrabungen in der Umgebung am Laufen mit dem Ziel, einen Teil der Komturei wieder in den Zustand zur Zeit der Templer zu versetzen.

Die Datierung ist hier etwas schwierig. Es existiert von den Beamten des Königs erstellt eine Liste der Besitzungen von 1307. Gerard de Villiers erwähnt die Komturei in einem Bericht vom 22. September 1305. Außerdem existiert eine Urkunde vom 12.Mai 1271 in der Bruder Wautiers, Kommandeur von Heneffe den Empfang von 14 Bonniers Holz(land) in der Nähe von Liege bestätigt. Hier jedoch ist ausgerechnet der Teil der Urkunde auf dem das Templersiegel stehen müßte nicht mehr lesbar.

Projekt Beausant

Belgien

St.Léger

Reste einer großen Komturei, die aber überwuchert sind, nachdem in den 70er Jahren Ausgrabungen stattgefunden haben. Genauer Aufbau unklar. Auf dem Höhepunkt muss es rund ein Dutzend Gehöfte gegeben haben, die zur Komturei gehörten, allerdings ist die Dokumentenlage nicht ganz klar.

1238 trat Gouisson Fastret de St.Leger dem Orden bei und übergab ihm dabei auch seine weltlichen Besitztümer in St.Leger und Tournai. Dadurch organisierte der Mann offenbar auch seine Scheidung, denn die Urkunden bezeugen auch, daß seine Frau alle Rechte gegen eine Barzahlung aufgab und selbst in ein andere Konvent ging.

Projekt Beausant

Belgien

Slijpe

unklar

unbekannt

Projekt Beausant

Belgien

Vaillampont

Keine Baureste mehr. Vaillamport wurde nach 1310 mit anderen Johanniterbesitzungen zu einer Großkomturei von etwa 530 ha zusammengeschlossen und verlor ohnehin damals durch Umbau seinen Templercharakter.

Zusammengesetzt aus verschiedenen Schenkungen von Godefroy, Graf von Brabant zwischen 1130 und 1140. Kernpunkt war die Scheune (wahrscheinlich eher ein Wirtschaftshof) namens Viescourt bzw. Vieille Court.

Projekt Beausant

Belgien

Villers-Le-Temple

Villiers-le-Temple wird mehrfach in den Urkunden anderer Templerbesitzungen erwähnt. Genauere Daten sind mir auch noch nicht bekannt.

unbekannt

Projekt Beausant

Belgien

Ypern

Schenkung um 1131. Ypern wurde während des 1.Weltkireges sehr stark zerstört und später auf der Basis alter Stiche aus der Renaissance wieder aufgebaut. So verhält es sich auch mit dem Templerhaus, das insofern eine hübsche Rekonstruktion darstellte. Enthielt lnage Zeit die Büros der Post und steht nun seit einiger Zeit leer.
Ypern wird als Hauptkomturei für Comines, Bas-Warneton und Courtrai erwähnt. Päpstlcihe Urkunden aus dem 12. und 13.Jahrhundert erkennen den Templern von Ypern Steuerfreiheit, das Recht, den Zehnten einzuziehen sowie weitere kanonische Rechte zu.

Laut Urkunden 1131, aber es ist nicht mehr nachvollziehbar, wer die Schenkung machte. Möglicherweise der Graf von Flandern.

Projekt Beausant

Deutschland

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Deutschland

Bamberg

unklare Baureste, Urkunden mit eine roten Tatzenkreuz aber Bezug aud Deutschherren von 1320.

Das ist bisher nur eine Indizienspur, die darauf hindeutet, daß Deutschherren nach dem Untergang der Templer Besitzungen übernommen haben. Bisher ist aber nicht klar, wie lange diese Besitzungen bereits existierten. Verschiedene lokale Legenden sprechen von Tempelrittern in der Umgebung ohne jedoch einen genauen Ort zu nennen.

Eigene Spur

Deutschland

Berlin-Tempelhof

unklar

unbekannt

Projekt Beausant

Deutschland

Dolgelin

Eine Kapelle scheint geortet worden zu sein. Genauere Informationen fehlen bisher.

unbekannt

Projekt Beausant

Deutschland

Heinersdorf

unklar

unbekannt

Projekt Beausant

Deutschland

Lietzen

unklar

unbekannt

Projekt Beausant

Deutschland

Marxdorf

unklar

unbekannt

Projekt Beausant

Deutschland

Neuentempel

unklar

unbekannt

Projekt Beausant

Deutschland

Nürnberg

Auftauchen des roten Tatzenkreuzes auf Urkunden der Deutschherren mit unbekannten Parteien ab 1315. Übernahme des Tatzenkreuzes in Wappen neu auftauchender Deutschherren in der Umgebung von Nürnberg und Lauf.

Es gibt Indizien, daß Templerbesitzungen an Deutschherren übertragen wurden. Allerdings habe ich bisher keinen Hinweis darauf gefunden, wann diese Besitzungen gegründet wurden.

Eigene Spur

Deutschland

Tempelberg

unklar

unbekannt

Projekt Beausant

England

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

England

Bruer

Erhaltener Turm an der Kirche (der Rest der Kirche ist neuer. Verschiedene unklare Baureste, die durch Archäologen geortet werden konnten.

Schenkung im 12.Jahrhundert durch William Asheby der sich dadurch eine Entwicklung des ziemlich verwüsteten Landstriches erhoffte. Was anscheinend ja auch funktioniert hat.

Projekt Beausant

England

Garway

Reste einer Rundkapelle, Reste der Hauptkapelle einige Kilometer weiter. Mehrere Grabsteine auch in weiteren Kirchen der Umgebung.

Schenkung 1180 durch Heinrich II mit dem Ziel der Landentwicklung.

Projekt Beausant, örtliches Stadtarchiv

England

London, Temple Church

keine weitere Information

keine weitere Information

Projekt Beausant

England

London, Temple March

keine erhaltenen Baureste, es gibt aber Photos die erhaltene Ruinen bis etwa in die Zeit des ersten Weltkireges belegen, u.a. mit einem gotischen Stützpfeiler.

keine weitere Information

Eigene Forschung

England

Ribston

Mehrere erhaltene Templerkirchen in der Umgebung, z.T. mit Grabsteinen und Stelen. Die Kapelle von Ribston selbst ist erhalten und heute mit dem Hauptbau des Ribston Manor verbunden. Da es sich um Privatbesitz handelt, ist eine Besichtigung schwierig.

Schenkung 1217 durch Robert de Ros.

Projekt Beausant

England

Rothley

Erhalten ist nut die Kapelle von Rothley, die aber in einem ziemlich originalgetreuen Zustand ist. Zur Hochzeit umfaßte Rothley fünf Kapellen, einige Dutzend Mühlen, einen Markt, Wegerechte mit den entsprechenden Zollpunkten. Alleine auf dem Gelänge der Commandanterie befanden sich eine Bäckerei, eine Feinbäckerei mit teilweise öffentlicher Taverne, ein Dormitorium, ein Gästehaus, das Templerhaus selbst, eine Waffenkammer und mehrere Stallungen. Die meisten dieser Gebäude konnten von Archäologen geortet werden.

Schenkung des Hauses und überlassung von Wegrechten sowei dem Recht zur Benutzung der Kirche von Rothley (an deren Stelle jetzt die Templerkapelle steht) im Jahre 1231 durch Heinrich III von England. Allerdings erfolgte die Schenkung an bereits im Umland ansäßige Templer, so, daß wir eine frühere Komturei in der Umgebung vermuten können.

Projekt Beausant, örtliches Stadtarchiv

England

South Witham

South Witham scheint der Urkundenlage nach eine der 46 kleinen Unterkomtureien von Bruer gewesen zu sein. Wobei klein hier relativ zu sehen ist, denn die Urkunden erwähnen beiläufig Ländereien in Lincolnshire, Rutland, Derbyshire and Leicestershire. Während des 13.Jahrhunderts scheint alleine diese kleine Unterkomturei alles besessen zu haben, was man in einer befestigten Komturei erwarten dürfte. Mit anderen Worten, es war eigentlich schon so etwas wie ein kleines Dorf.
Viele der Baureste konnten von Archäologen geortet werden, auch wenn nur wenig anschauliches Material vorliegt.

South Witham wird 1164 in einer Urkunde erstmalig erwähnt, war zu dieser Zeit aber bereits aktiv.

Projekt Beausant, örtliches Stadtarchiv

England

Temple Ewell

Reste des ursprünglichen Baus in der Kapelle, interessante Grabplatten und ein Stelenkreuz mit langem Fußbalken. Nach der Urkundenlage unterstnad die Kirche direkt dem Meister von England, wurde aber durch die Komturei von Ewell genutzt.

Schenkung 1185 durch William, den Bruder König Heinrichs II und Sir William Peverell, Konnetabel von Douvres. Die ursprüngliche Schenkung umfaßte bereits über 300 Ar.

Projekt Beausant, örtliches Stadtarchiv

Frankreich

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Frankreich

Abbray

Templerkirche erhalten aber immer geschlossen. Pfarrer immer nicht erreichbar wenn ich da war. Im Wald, ca. 1,5 km entfernt Mauerreste, die auf Wirtschaftsgebäude hindeuten.
Erhaltenes Croix Rouge in weiteren etwa 4 km Entfernung. Zus. Baureste aus verschiedenen Epochen über das ganze Gebiet hinweg.

Laut lokalen Erzählungen etwa ab 1200. Angeblich soll dort Pferdezucht betrieben worden sein, was in Anbetracht der Baureste möglich erscheint.

Die Kirche wird am Rande in "Les sites du templiers" erwähnt. Den Rest habe ich selbst 2004 entdeckt. Das franz. nationale archäologische Institut hatte bisher keine Kenntnis von den Bauresten. Da dort keine akuten Baumaßnahmen anstehen, wird wahrscheinlich nicht vor 2008 mit einer näheren Untersuchung begonnen. Erste Begehung erbrachte einen Portalstein mit Templerkreuz sowie möglicherweise den Sockel eines Stelenkreuzes.

Frankreich

Agde

Unklare Mauerreste, Reste einer Hafenbefestigung vor dem heutigen Hafen in ca. 10-12m Tiefe mit noch deutlich erkennbarem Tatzenkreuz.

erwähnt ab 1170 in einem Brief des franz. Königs. Persönliche Ansicht.

Franz. Nationalbibliothek, eigene Tauchgänge.

Frankreich

Andlau

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Arville

Ein Ensemble von restaurierten Gebäuden auf den Grundmauern der alten Templergebäude. Allerdings befindet sich dort ein sehenswertes Museum und Modelle der alten Komturei.

Schenkung 1128 durch Geoffroy III von Mondoubleau.

Projekt Beausant

Frankreich

Auriac

Unklare Baureste in der Umgebung. In der Burg selbst, die nie templerisch war, werden die Templer der Umgebung erwähnt sowie Schenkungen der Burgherren an die Tempelherren und die gleichfalls nahe gelegene Zisterzinserabtei.

Schenkungen ziehen sich laut Stadtarchiv über die Zeit von 1160 bis 1293 hin.

Stadtarchiv. Abschriften befinden sich außerdem im Archiv des Franz. Nationalen Archäologischen Instituts in Paris.

Frankreich

Baugy

Teile der Kapelle Notre Dame du Temple (13.Jhdt), Grundmauern des Herrenhauses (12.Jhdt), Grab des urkundlich erwähnten Bruders Richard d'Harcourt in der Kirche von Baugy.

Schenkung 1148 durch Roger Bacon, Herr von Molay.

Projekt Beausant

Frankreich

Beauvais-sur-Martha

Erhaltene Scheune. Einige Templermauern sind nach wie vor in der Kirche integriert. Neue Gebäude entsprechen zum Teil in Größe un Ausrichtung den alten Templergebäuden.

Es exitieren verschiedene widersprüchliche Urkunden. So datiert ein Dokument von 1151, erwähnt aber Hugo von Payens, der 1136 starb. Ein anderes von 1150 erwähnt Eudes von St.Armand als Großmeister, nur war der erst ab 1171 Großmeister. Warum und wieso diese offensichtlich falschen Urkunden existieren ist unklar.
Datiert nach Baustil, vor allem an Hand des erhaltenen Kirchenportals, muß die Kapelle etwa Mitte des 12.Jahrhunderts erbaut worden sein.

Projekt Beausant

Frankreich

Bergheim (Tempelhof)

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Besancon

unklar

Erwähnt als Commandanterie Principale für Fay vor 1211.

Projekt Beausant

Frankreich

Bezu

Unklare Mauerreste, Reste eines Donjons. Gerüchte über einen Schatzturm. Interessant ist in diesem Zusammenhang, daß die Burg bereits 1307 wieder von einem anderen Herren bewohnt war der bereits 1308 als Falschmünzer angeklagt wurde, was ja immerhin auf eine gewisse Materialmenge hindeuten müßte. Weitere Nachforschungen sind anhängig.

vor 1250

in lokalen Erzählungen erwähnt seit etwa 1250, zu dieser Zeit aber bereits als Hauptkomturei.
Laut Abbé Maziere schenkte Bernard Sermon die bereits seit 1060 exisiterende Burg an den Orden und trat selber bei.
Quelle: "Le sites du templier", L'Edition Ouest. Persönliche Ansicht. Projekt Beausant.

Frankreich

Boixe

Verschiedene Baureste einer Kapelle und weiterer Gebäude am und im Wald.

Früheste Erwähnung in einem Dokument von 1207 in dem ein Streit der Templer mit der Abtei von St.Armand de Boixe behandelt wird. U.s. wird als Komtur in dieser Zeit Bruder Aimery Lambert erwähnt und als Kommandeur der Templerhäuser von Angoulême und dem Fouilloux bezeichnet.

Projekt Beausant

Frankreich

Boult-Aux-Bois

Erwähnung von drei Wirtschaftsbetrieben, die zur Komturei von Boult-Aux-Bois gehörten: La Malassise, Le Raduy und La Taillanderie oder auch La Fosse au Renart. Es gibt eine große Anzahl kleiner schlecht erhaltener Baurests und noch viel mehr Balladen und on-dits.

Erste Schenkung 1196 durch Richard de Liron, spätere Schenkungen erweiterten den Besitz und die Templer kauften u.a. 1239 auch Land auf. Erwähnt werden 526 Arpents Wald, die später auch Forêt de Temple de Boux genannt wurden.

Projekt Beausant

Frankreich

Bourgoult

Die Johanniter haben nahezu alles bis auf die Grundmauern im Laufe der Zeit überbaut. Allerdings gehörten zu Bourgoult eine ganze Reihe weiterer Besitzungen, die derzeit noch unklar sind.
Bourgoult selbst war eine Unterkomturei von Renneville

Schenkung 1219 durch Robert Crespin, Herr von d'Harquency
Schenkung 1225 durch Guillaume Crespin
Schenkung 1231 durch Asseline, Witwe von Richard le Clozier de Longeville
Schenkung 1231 durch Godefroy Gobelin
Schenkung 1265 durch Jean Crespin, Herr von Suzay

Projekt Beausant

Frankreich

Bouxwiller

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Bras

Unklare Mauerreste. Einje erhaltene romanische Kapelle, die später an die Zisterzinser ging. Angeblich war Bras Commandanterie Principale für Châteauvert, Brignoles, Le Val, Auriac, St.Maximim und Roquebrussane.

12.Jahrhundert.

Projekt Beausant, lokale Erzählungen.

Frankreich

Bretteville-le-Rabet

Am Ende des 12.Jahrhunderts machte ein lokaler Adliger, ein gewisser Rabel, eine Schenkung. Da sich das Gebiet am Rande des Pilgerweges nach Compostella befand, zögerten die Templer offenbar nicht lange.
Auf ihrem Höhepunkt hatte BlR ein Haus in Caen, den Herrensitz in Renemesnil und weitere Güter und Komtureien unter sich. Die Komturei Voisine de Voismer unterstand BlR, hatte aber ihrerseits mit Bretteville mindestens eine Unterkomturei.
Baureste sind kaum erhalten. Einzig ein Teil des Komtureigebäudes wurde in das im 15.Jahrhundert drum herum erbaute Schloß integriert. Hier sind auch zwei Tatzenkreuze zu sehen.

ca. 1270.

Projekt Beausant.

Frankreich

Briquebec

Teile einer Befestigung aus dem 12. und 13.Jhdt. Templerischer Ursprung ist nicht nachweisbar allerdings hält sich hartnäckig das Gerücht. Verschiedene Historiker gehen auf Grund mir unbekannter Quellen von einer Komturei der Templer aus, die etwa 1270 gegründet wurde.

ca. 1270.

Außer durch lokale Erzählungen nicht belegt. Baureste können templerisch sein, müssen es aber nicht. Projekt Beausant.

Frankreich

Carcassone

keine Überreste

vor 1230

In Carcassone gab es der allgemeinen Gerüchteküche nach drei Komtureien mit nachgeordnnten Templersitzen im Umland. Die genaue Zuordnung ist immer noch umstritten. Urkundlich belegt ist ein Gerichtsverfahren gegen einen Komtur sowie etwa 20 Ritter, die während der Albigenserkreuzzüge in großem Umfang den Katharerflüchtlingen Obdach gewährten und damit gedroht hatten, die Komturei gegen jeden Eindringling (gemeint waren die christlichen Kreuzfahrer) zu verteidigen (Abschrift im päpstlichen Archiv in Avignon, Original nicht bekannt). Angeblich hat jedoch ein Abbé, der versuchte, im 18.Jahrhundert eine Liste der Templersitze zu erstellen, noch Baureste von zwei Templerhäusern gesehen (laut "Les Sites du templiers"), von denen sich eines nicht unweit der Stadtmauer befunden haben soll, das zweite einige Kilometer außerhalb.

Frankreich

Carentoir

Kirche St.Jean-Baptiste du Temple. Es existiert u.a. ein Holzstich, der einen Ritter zeigt, aber es ist m.E. nicht zu erkennen, ob es sich um einen Templer handelt. Allerdings war Carentoir dem Vernehmen nach die größte Komturei der Bretagne, wofür ich allerdings bisher keine Belege finden konnte, aber auch nicht dagegen. Auffällig ist jedoch, daß sowohl die allgemeine Gerüchteküche als auch der Baustil tatsächlich auf das späte 13.Jahrhundert hinweisen, eine Zeit, in der sich der Templerorden organisatorisch im Umbruch befand.

vor 1300 und nicht sehr viel

Ansicht, allgemeine Gerüchteküche

Frankreich

Châteauvert

Erwähnt als Unterbesitz von Bras. Keine erkennbaren Baureste.

12.Jahrhundert.

Außer durch lokale Erzählungen nicht belegt.

Frankreich

Chazot

Eine Kapelle aus dem späten 12.Jahrhundert, die einige bemerkenswerte Baureste einer älteren Kapelle enthält und bis ins 17.Jahrhundert hinein nur als Tempel bezeichnet wurde.

Laut Urkundenlage handelte es sich wohl um eine Unterkomturei der Komturei von Villedieu.

Projekt Beausant

Frankreich

Colummiers

Erhalten sind eine Scheune, das Komtureihaus (15.Jhdt. aber auf alten Grundmauern) und eine Kapelle aus dem 13.Jhdt.

Schenkung 1128 durch Thibault II, Graf der Champagne

Stadtschreiberei, Projekt Beausant

Frankreich

Courval

Laut Urkunden handelte es sich hierbei um ein "Hospital" das zur Komturei von Baugy gehörte. Das Herrenhaus ist nach dem 100jährigen Krieg neu erbaut worden, steht aber an der gleichen Stelle, die romanische Kapelle ist erhalten, aber etwas lieblos restauriert.

Schenkung 16.Juni 1226 durch verschiedene Herren, u.a. Phillipe de Vassy und Guillaume de Vicques. Das Herrenhaus ist nach dem 100jährigen Krieg neu erbaut worden, steht aber an der gleichen Stelle, die romanische Kapelle ist erhalten, aber etwas lieblos restauriert.

Projekt Beausant, Augenschein

Frankreich

Dammartin-Les-Templiers

Außer dem Namen scheint nicht viel erhalten zu sein. Erwähnt wird, daß 1211 die Templer von Fay, wo es bereits eine Unterkomturei der Komturei von Besancon gab, hier anfingen Land zu bewirtschaften. Es gab eine Kirche, scheinbar verschiedene kleinere Befestigungen und Wirtschaftsgebäude.

1211 wird urkundlich erwähnt, daß die Templer von Fay hier Land gegen eine jährliche Abgabenzahlung pachteten und auch Gebäude errichteten. Es handelte sich also um eine definitive Ortsgründung durch die Templer, denn der Ort existierte vorher noch gar nicht.

Projekt Beausant

Frankreich

Domme

Mittelalterliche Stadt, deren Befestigungen wohl aus den Albigenserkreuzzügen stammen. In den beiden Türmen eines Stadttores, die als Gefängnis dienten, sind Templergraffiti erkennbar. Den Gerüchten nach gab es ein Haus hier, aber es existieren m.W. keine Urkunden.

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Donnenheim

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Dorlisheim

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Echarnant

Unklar, Beschreibungen nicht eindeutig, bisher selbst noch nicht besucht. Scheinbar eine größere Anzalh unklarer Baureste.

Seigneur Bernard de Mavilly bestätigt eine Schenkung im Jahre 1204. Allerdings geht aus dem Text nicht klar hervor, ob es sich wirklich um die Templer oder um die Johanniter handelte, die hier beschenkt wurden.

Projekt Beausant

Frankreich

Fay

unklar

Nur als Mutterkomturei von Dammartin-Les-Templiers erwähnt. Also vor 1211. Muss Unterkomturei von Besancon gewesen sein.

Projekt Beausant

Frankreich

Hohwarth

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Hyeres

Erwähnt als Commandanterie Principale von Montfort sur Argent

12.Jahrhundert.

Außer durch lokale Erzählungen nicht belegt.

Frankreich

La Lande

Commandanterie Principale von St.Alban

spätes 12.Jahrhundert(?). Erste Erwähnung in einem Dokument von Conan, Herzog der Bretagne aus dem späten 12.Jahrhundert, allerdings muss die Komturei damals bereits einflußreich gewesen sein.

Nur Erwähnung im Projekt Beausant

Frankreich

La Nouée

Keine Baureste sichtbar

12.Jahrhundert(?)

"Les Sites du Templiers", Projekt Beausant

Frankreich

Larzac, La Cavalerie

Restaurierte Reste einer Templerbefestigung aus dem 12.Jahrhundert. Werden z.T auch für Ritterfestspiele verwendet. Der Turm beispielsweise ist in einem durchaus benutzbaren Zustand.

12.Jahrhundert. Erwähnt wird, allerdings mit Bezug auf alle Templersitze der näheren Umgebung das Jahr 1152. Diese Datierung erscheint mit allerdings in Anbetracht der Mauertechnik etwas arg früh.

Persönliche Ansicht.

Frankreich

Larzac, La Couvertoirade

Mittelalterliche Stadt. Die Festung soll angeblich ursprünglich templerisch gewesen sein, ist heute jedoch eher ein Beispiel für das 15.Jahrhundert.

12.Jahrhundert. Erwähnt wird, allerdings mit Bezug auf alle Templersitze der näheren Umgebung das Jahr 1152. Angeblich war der Besitz Teil einer Schenkung durch Raimond, Abbé de Gellone de l'Eglise de St. Eulalie im Jahre 1152, allerdings konnte ich keine Urkunde einsehen und habe bisher auch nicht verstanden, wieso dieser Abbé seine eigene Gemeinde verschenken konnte.

Persönliche Ansicht. Projekt Beausant

Frankreich

Larzac, St. Jean d'Alcas

Befestigtes Dorf mit unklaren Wehrgebäuden. Wird allgemein den Zisterzinsern zugeordnet, was aber nicht sein kann, da diese für gemeinhin keine Dörfer befestigten. Bautechnik und Anlage der Befestigungen entsprechen in etwa dem Tour Viala du Pax de Jaux. Allerdings habe ich keine Tatzenkreuze finden können und es scheinen keine Dokumente zu existieren, die überhaupt einen Hinweis darauf liefern, wer diese Befestigung errichtet hat.

12.Jahrhundert, der Bautechnik nach zu urteilen. St. Jean d'Alcas taucht in der Erzählung über die Schenkung von 1152 nicht auf.

Persönliche Ansicht.

Frankreich

Larzac, Tour de Viala du Pax de Jaux

Gut erhaltener/restaurierter quadratischer Turm oberhalb von Viala.

12.Jahrhundert, angeblich Teil, der bereits erwähnten Schenkung von 1152. Im Ort soll es ebenfalls eine Komturei gegeben haben, von der aber nichts mehr erkennen läßt, daß sie wirklich templerischen Ursprungs war.

Persönliche Ansicht.

Frankreich

Larzac, Tour de Viala du Pax de Jaux

Gut erhaltener/restaurierter quadratischer Turm oberhalb von Viala.

12.Jahrhundert, angeblich Teil, der bereits erwähnten Schenkung von 1152. Im Ort soll es ebenfalls eine Komturei gegeben haben, von der aber nichts mehr erkennen läßt, daß sie wirklich templerischen Ursprungs war.

Persönliche Ansicht.

Frankreich

Le Creac'h

Die Kapelle selbst ist 16.Jhdt und errichtet auf den Resten einer Johanniterkappelle aus dem 14.Jhdt. Allerdings gibt es direkt dabei die Ruinen eines templerischen Oratoriums von 1182. Weiterhin gibt es insgesamt 32 Grabsteine, die zwar anonym sind, jedoch statt eines Schwertes ein Sonnensymbol tragen.

1182.

Projekt Beausant

Frankreich

Le Fouilloux

Baureste der Kapelle, weiter unklare Reste.

Erwähnt 1171 in einem Streit mit der Abtei von St. Armand, der 1207 erneut geregelt werden mußte. Während 1171 noch die Komturei von Foulloux selbstständig erwähnt wird, spricht das Dukoment von 1207 bereits von den Templern voin Boixe. Das deutet darauf hin, daß in dieser Phase Fouilloux als Unterkomturei Boixe nachgeordnet wurde.

Projekt Beausant

Frankreich

Le Val

Erwähnt als Unterbesitz von Bras

12.Jahrhundert

Außer durch lokale Erzählungen nicht belegt.

Frankreich

Metz, Stadtpark

Achteckige Kapelle, Grundmauern einer Rundkonstruktion die evt. eine Rundkirche gewesen sein könnte. Eine Scheune.

1118(sic!)

Die Kapelle ist nach dem 1.Weltkrieg restauriert worden. Interessant sind die Fenster, denn der Künstler behauptete, er wäre von Skizzen der alten Fenster inspiriert worden.
Laut Dokumenten im Stadtarchiv Metz wurde Metz tatsächlich bereits 1118 Komturei, auch wenn das all unserem "offiziellen" Wissen über den Orden widerspricht! Ich konnte auch keine Baudetails oder greifbare Belege finden, die auf ein späteres Datum hingewiesen hätten.
Die Scheune gibt allerdings wenig her. Sie wurde zwar von den Templern genutzt und es sind auch Tatzenkreuze als Handwerkszeichen verwendet worden, aber die Grundmauern reichen zurück bis in die römisch ketlische Zeit (weitere römisch keltische Funde ziehen sich anscheinend unter dem gesamten ehemaligen Komtureiareal entlang.

Frankreich

Metz, Stadtwald

Unklare Baureste (laut Nationalem Archäologischem Istitut templerisch und später von den Johannitern übernommen) und mehrere Gräber im Wald. Zwei der Gräber zeigen Tatzenkreuze und Schwerter, aber keine Namen. Auch hier taucht wieder eine sehr frühe Jahreszahl auf.

1121(sic!)

Eines der Gräber trägt die Jahreszahl 1121 in römischen Ziffern. Man beachte, daß dies immerhin sieben Jahre vor der offiziellen Anerkennung des Ordens war.

Frankreich

Moissac

Zwei Kirchen/Kapellen aus dem frühen 13.Jahrhundert, diverse ältere Grundmauern unter späteren Gebäuden. Sehenswertes Dorfmuseum.

Schenkung erfolgte 1201 durch den Herzog von Blacas und seinen Vasallen Guillome de Moissac, der sich den Urkunden zu Folge mitsamt seinem Besitz selbst an die Templer verschenkte. Er ist, soweit ersichtlich auch die treibende Kraft hinter dem Aufbau der Kommandantur gewesen, die organisatorisch ein Unterbesitz von St.Maurice gewesen sein soll.

Persönliche Ansicht.

Frankreich

Montbran, Tour de Montbran

Dependance von La Nouée. Erhaltene Reste einer Befestigung (hauptsächlich des Turmes)

spätes 12.Jahrhundert

Projekt Beausant

Frankreich

Montfort sur Argent

Die ehemalige Templerburg ist in verschiedenen Bauphasen renoviert worden und sieht heute eher nach 15.Jahrhundert aus.

Schenkung erfolgte 1207 durch Ildefons II von Aragon, der nebenher auch Graf der Provence war. Der Aufbau erfolgte als Komturei unter der Commandanterie Principale von Hyeres.

Persönliche Ansicht. Geschichte durch den örtlichen Kulturverein im Château aufgeführt.

Frankreich

Niedernai

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Ottmarsheim(?)

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Ottrot

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Paris, Innenstadt (La Villeneuve du Temple)

Nur noch die Rue de Templiers, die ehemalige Zufahrtsstraße vom Stadtzentrum in Richtung Templerviertel ist erhalten und heute eine moderne Straße. Das Gebiet befand sich ungefähr zwischen dem Place de la Republique und dem Place de La Bastille.

vor 1180

Stich von 1180 im Louvre

Frankreich

Paris, Seinehafen

Keine erhaltenen Reste

vor 1191

Laut zeitgenössischen Berichten übernachtete König Richard Löwenherz im Templerviertel nachdem er per Schiff die Seine von Le Havre herunterkam. Das ergibt zumindest einen logischen Sinn, denn es wäre in Anbetracht der großen Mengen an Material, das er und seine Leute mit sich führten, einfacher und schneller gegangen, als Dover-Calais und dann mit den damals üblichen Risiken des Landweges nach Paris zu reisen.

Frankreich

Pleboulle

Dependance von La Nouée. Erhaltene Kapelle Notre Dame du Temple (auch später ND de Sainte-Croix genannt). Es soll außerdem ein Krankenhaus gegeben haben, das verschiedentlich direkt neben der Kapelle erwähnt wird, von dem jedoch nichts erhalten ist.

13.Jahrhundert, restauriert 15.Jahrhundert

Projekt Beausant

Frankreich

Plurien, Temple-de-la Caillebotière

Dependance von La Nouée. Die Kirche selbst enthält Templergräber. Unklare Baureste in der Umgebung. Urkundlich handelt es sich bei der Kirche um die Kapelle der Komturei Temple de la Caillebotière von der aber keine weiteren Spuren erhalten sind.

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Renneville

Commandanterie Principale von Bourgoult. Erhalten sind Scheune, Kapelle und einige unklare Baureste.

Schenkung 1147 durch Richard d'Harcourt

Projekt Beausant

Frankreich

Rhinau

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Rixheim

unklar

unklar

Projekt Beausant

Frankreich

Sarlat

Verschiedene Templergräber in der alten Kathedrale. Wegen der starken Verzierungen gehen einige Forscher von Großmeistergräbern aus, was aber eher unwahrscheinlich ist. Außerdem existiert bis heute eine Art Turm, der die "Totenlaterne" genannt wurde, dessen Funktion aber bis heute unklar ist.

Es existieren kein lesbaren Jahreszahlen oder Urkunden sondenr nur die Gebäude und Gräber mit dem Tatzenkreuz. Stilistisch könnte man Sarlat frühestens in die zweite Hälfte des 13.Jahrhunderts einordnen, jedoch ist damit nicht gesagt, daß verborgen immer noch älteres Mauerwerk unter diesen Gebäuden liegt.

Projekt Beausant

Frankreich

St.Alban

Dependance von La Lande. Kapelle St.Jacques-le-Majeur.

kurz vor 1307, denn der Bau wurde nicht mehr fertig.

Projekt Beausant

Frankreich

St.Cado (Ploemel)

Fast nichts mehr erhalten außer einem Mauerrest der alten Kapelle aus dem 12.Jhdt.

12.Jahrhundert

Projekt Beausant

Frankreich

St.Maurice

unklar

Erwähnt als Commandanterie Principale für Moissac. Muss also vor 1201 bereits existiert haben.

Erwähnt in den Dokumenten von Moissac.

Frankreich

St.Maximim

Erwähnt als Unterbesitz von Bras. Keine eindeutig templerischen Baureste mehr zu erkennen. Die Basilika (Baubeginn 1295) trägt jedoch um unteren Mauerwerk mehrere Tatzenkreuze als Handwerkerzeichen.
Soweit nachvollziehbar scheinen die Templerbesitzungen eher außerhalb des Ortes gelegen haben.

12.oder frühes 13.Jahrhundert.

Außer durch lokale Erzählungen nicht belegt.

Frankreich

St.Méen (Ploemel)

Nette Kapelle mit eingebauter Quelle, verschieden großen Eingängen und Templerkreuz über diesen Eingängen.

13.Jahrhundert

Projekt Beausant, Datierung nach Augenschein

Frankreich

Strassburg

Sehr schön restauriertes Haus, leider in der Form, die von den Johannitern hinterlassen wurde, die ab 1314 das Haus übernommen hatten.

vor 1120(?)

Laut franz. nationalem archäologischem Institut sind die Grundmauern der ursprünglichen Komturei auf etwa 1120 datiert. Das wäre erstaunlich früh.
Meine persönliche Meinung (aber ich bin nur Amateur) geht eher in Richtung 1150. Diese Meinung beruht in erster Linie auf der sehr aufwendigen Balkonkonstruktion im Innenhof. Deren Stützbalken ruhen in in den Boden versenkten Felsbrocken in die Haltelöcher geschlagen wurden. Jedoch wäre meiner Meinung nach später keiner mehr an diese Dinger rangekommen, ohne einige Seitengebäude wegzureißen, die von den Experten als templerisch beurteilt wurden. Eines dieser Seitengebäude zeigt jedoch ein Templerkreuz und die Jahreszahl 1151 in röm. Ziffern. Damit würde ich, unabhängig von der analyse organischen Farbmaterials, vermuten, die gemeinsamen Teile der Basiskonstruktion sind 1151 errichtet worden.
Allerdings verweise ich in diesem Zusammenhang auf Metz.

Frankreich

Richerenches

Grundmauern der Kirche, die komplette Grange von 32 mal 11 Metern, die gleichzeitig als Wirtschaftsgebäude und als Verteidigungsort diente.

1136 Schenkung durch Hugues de Bourbouton.

Projekt Beausant

Frankreich

Ruou

Mehrere Gebäude in verschiedenen Restaurierungszuständen. Kapelle, Refektorium, Dormitorium, Wirtschaftsgebäude, mehr oder weniger eine komplette Komturei.

Schenkung der Herren von Flayosc 1155 oder 56 and die bereits bestehende Komturei. Laut lokalen Erzählungen fand die Gründung aber 1150 bis 1155 statt, also handeltes es sich de facto wohl noch um eine kleine Neugründung, die nun erweitert wurde.

Projekt Beausant

Frankreich

Roquebrussane

Erwähnt als Unterbesitz von Bras

12.Jahrhundert.

Außer durch lokale Erzählungen nicht belegt.

Frankreich

Vaour

Reste des Châteaus, Gewölbe, Grundmauern des Donjon, Wirtschaftsgebäude und mehrere noch nicht ganz klar zuordenbare Baureste. Das ganze Dorf war prinzipiell eine Gründung der Tempelritter. Im örtlichen Museum auch einige Modelle, die zeigen, wie Vaour zu Zeiten der Templer aussah.

Schenkungen verschiedener Herren um 1140. Der Aufbau des Dorfes begann etwa 1160 so richtig Formen anzunehmen.

Projekt Beausant

Frankreich

Villedieu

unklar

Nur als Hauptkomturei für Chazot erwähnt

Projekt Beausant

Frankreich

Warneton-Bas

Unklare Baureste

Die Komturei bestand aus zwei Schenkungen. 1128 durch Thierry, Graf des Elsass und 1139 durch Baudouin IV, Herr von Comines, die nach dem Willen Baudouins beide der Templerkirche von Ypres zu Gute kommen sollten.

In den örtlichen Archiven belegt. Projekt Beausant.

Frankreich

Westhofen, Rosenbourg

unklar

unklar

Projekt Beausant

Irland

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Irland

Ulster

keine Baureste bekannt

in einem Brief von 1310 beschwert sich der englische König darüber, daß bei der Aushebung des Hauses im September 1309 (sic!) die Waffenkammern leer waren und gleichzeitig die Schotten immer mehr Waffen besaßen. Was ein Wunder!

Der Tempel und die Loge

Israel

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Israel

Akkon

Beschreibung folgt

Obwohl Akkon selbst nie der Verwaltung der Templer unterstand, hatte es sie scheinbar immer dort gegeben. Der Friedhof der Templer reicht zurück bis 1130, aber es gibt Hinweise darauf, daß bereits vorher hier Templer existierten. Verschiedene bisher nicht überprüfbare Legenden sprechen bereits von einem Templermeister um 1125, also mehr als zwei Jahre vor der offiziellen Anerkennung des Ordens (als der angeblich nur neun Mitglieder hatte).

Projekt Beausant

Israel

Athlit

Beschreibung folgt

Aufbau in verschiedenen Schritten seit der Zeit Hugo von Payens

Projekt Beausant

Italien

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Italien

Verschiedene

Verschiedene Legenden berichten vor allem von Prozessen gegen die Templer, bei denen diese in voller Bewaffnung einzogen und daraufhin wunderbarerweise von allen Vorwürfen frei gesprochen wurden.

Soweit man es erkennen kann, gab es Templer in Genua, Venedig, Rom, Mailand und in der Nähe von Pisa. Die ältesten Spuren scheinen ab 1200 aufzutauchen. Die Templer existierten hier größtenteils völlig unbehelligt weiter bis zur offiziellen Auflösung des Ordens 1312.

Verschiedene, genauere Forschung anhängig

Polen

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Polen

Chwarszczany

Kapelle mit Fresken. Grabstein eines Tmeplerkommandeurs namens Hans von Rotkirch. Archäologische Grabungen dauern an.

Schenkung durch Wladislaw Odonicz, Prinz von Groß-Polen im Jahre 1232

Projekt Beausant

Polen

Cychry

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Polen

Czaplinek

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Polen

Dargomysl

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Polen

Mysliborz

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Polen

Olesnica Mala

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Polen

Rurka

Verschiedene geortete Baureste und der mittelalterliche Friedhof. Die Ausgrabungen dauern an. Eine Besichtigung ist m.W. nicht möglich.

Schenkung 1235 durch Prinz Barnim I von Szczecin.

Projekt Beausant

Polen

Sulecin

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Polen

Walcz

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Polen

Wielowies

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Spanien

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Spanien

Diverse

Unklaren Legenden zufolge gab es Templer überall in Spanien und Aragon. Viele dieser Ritter traten nach dem Verbot des ORdens den Rittern Christi, einem genau zu diesem Zweck gegründeten Orden bei.

Die Templer wurden offenbar recht schnell ins Land geholt, denn es lief ja immer noch die Reconquista. Versuche, den Templern ganze Fürstentümer zu vererben wurden aber von diesen abgelehnt, da das mehr oder weniger bedeuted hätte, sie wären zur weltlichen Schwertmacht Kastiliens geworden. Templeraktivitäten unbekannten Ausmaßes gab es bereits ab spätestens 1130. Bereits vor 1312 hörte der Templerorden in Spanie de facto auf zu existieren, da die Ritter in den Christusorden überwechselten.

Eigene Forschung

Syrien

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Syrien

Antarsous (Tortose)

Festungskomplex dessen Ruinen heute als das bemerkenswerteste Beispiel mittelalterlicher Militärarchitektur gelten. Umfangreiche Ruinen.

Ab 1183 wurde mit der Festung begonnen. Zusätzlich gab es einen normalen Komtureibetrieb.

Projekt Beausant

Syrien

Chastel Bland

Festung, Kapelle und Komtureibetrieb. Heute nur noch Ruinen.

Bereits 1167 musste laut dem arabischen Chronisten Aboulfeda die Festung von Nur-Ed-Din berannt werden während die Tempelritter sie verteidigten. Bereits zu dieser Zeit muss sie also bereits als Festung ausgebaut gewesen sein. Wann genau sich die Templer hier ansiedelten ist unklar.

Projekt Beausant

Türkei

Land

Ort

Was

Datierung

Quelle

Türkei

Antiochia

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Türkei

Gaston (Baghras)

Festung. Umfangreiche erhaltene Ruinen. Bemerkenswert ist auch die Zisterne.

Der Ort fiel etwa 1150 an die Christen und ab 1154 ist eine Garnison der Templer hier belegt.

Projekt Beausant

Türkei

La Roche Guillaume

Eine Festung von der nur noch Ruinen erhalten sind. In der Nähe befindet sich eine romanische Kapelle, die ebenfalls zur Komturei gehörte.

Gründung unbekannt. 1188 durch Saladin belagert. 1203 durch den König von Kleinarmenien eingefordert hielten sich die Ritter aber bis 1237. Dann versuchten sie von hier aus, ihre Festung Trapesac zurück zu erobern woraufhin es scheinbar den Armeniern gelang Roche Guillaume zumindest zeitweilig zu erobern. 1298/99 eroberte schließlich der Sultan von Ägypten das ganze Gebiet und auch den Roche Guillaume.

Projekt Beausant

Türkei

La Roche Roussel

Festung. Nur noch einige Grundmauern sichtbar.

Der Zeitpunkt der Gründung ist unbekannt. Die Festung und Komturei existierte bis 1188 als Saladin sie nahm. Ab 1198 existierte eine neue Templerbesitzung, die aber abgesehen vom Roche Roussel anscheinend bereits ab 1203 durch den König von Klein-Armenien übernommen wurde.

Projekt Beausant

Türkei

Port Bonnel

keine weiteren Informationen

keine weiteren Informationen

Projekt Beausant

Türkei

Trapesac (Darbsak)

Befestigung mit Donjon, teilweise erhalten. In die Templergebäude sind die Grundmauern antiker Bauwerke integriert.

Die einzige Erwähnung aus der Frühzeit Trapesacs ist eher verwirrend. Am Rande einer lokalen Chronic wird nämlich behauptet, Trapesac sei durch den Fürsten von Antiochia den Templern gegeben worden und erwähnt im gleichem Atemzug, es hätte sich um Bohemunt von Tarent gehandelt, der den Ort kurz nach der Eroberung den Rittern übergeben hätte. Doch das war 1098 und es sollten nicht weniger als zwanzig Jahre bis zur offiziellen Gründing des Ordens vergehen.
Die Frage ist also, wie früh diese Komturei wirklich gegründet wurde. Es handelt sich in jedem Fall um eine der frühesten Templergründungen.

Projekt Beausant