Kleidung

 

Jeder Bruder Ritter soll eine Kappe, einen Hut aus Baumwollstoff (!) oder Filz, eine Kutte und einen Lederriemen zum Gürten haben. Ein weißer eng anliegender Rock/Kutte, Bruche mit Stoffgürtel, zwei Wollhemden (in heißen Ländern konnte es auch die Erlaubnis geben, statt Wolle Leinen zu tragen), zwei weiße Untergewänder, zwei Hemden, zwei Beinkleider, zwei paar Strümpfe und ein kleiner Gürtel, den er über das Hemd schnallen soll. Der Waffenrock (wird in dem Regelwerk meist Mantel genannt und konnte auch die Form einer Kutte haben) ist ganz in weiß, seit dem 27.April 1147 mit dem roten Kreuz auf der linken Brustseite und wurde im Kampf über der Rüstung und auch während der Gottesdienste und Andachten getragen. Der Bruder hat noch einen langhaarigen Pelz (Schaf oder Lamm) und zwei weiße Umhänge-Mäntel (Clamys), einen gefütterten und einen nicht gefütterten. Den gefütterten muss er jeden Sommer zurückgeben. Beim Eintritt in den Orden gab man den Brüdern eine leinene Schnur (Cingulum) die der Ritter auf dem bloßen Leib trug. Des Weiteren wurde bei der Aufnahmezeremonie dem Aufzunehmenden in einem Umgürtungs-Ritual eine weißwollende Schnur (Johannisgürtel) über dem Hemd gebunden und musste ab diesem Moment stets sichtbar getragen werden. In diese Schnur wurden je nach Initiationsstufe Knoten hinein gebunden. Zu den Schuhen (zwei paar) wurde festgelegt, dass sie einfach an und auszuziehen sein. Schnabelschuhe oder Schuh(zier-)schleifen waren verboten, da sie „heidnisch“ und „unmenschlich“ seien. Geschlafen wurde in Hemd, Bruche und Hosen (immer zum Kampf bereit, aber auch um nicht zu sündigen) beim Schein einer Laterne die zur Abwehr des Bösen immer brannte.

Der dienende Bruder hat einen Waffenrock in schwarz mit dem roten Kreuz auf Brust und Rücken. Sein Mantel kann schwarz oder braun sein. Er kann eine Panzerjacke ohne Panzerärmel haben außerdem Eisenhosen ohne Schuhe, sowie eine eiserne Sturmhaube.